Plusenergiehaus - zertifiziertes Passivhaus
Seit Juli 2011 belegt die Baumeister Ing. Jürgen Höller GmbH die Qualität ihrer Leistungen auch mit einer Passivhaus-Zertifizierung. Und stellt sich damit in eine Reihe mit den ganz wenigen, die es bisher geschafft haben eine Passivhaus-Zertifizierung nachzuweisen. Insgesamt sind es nur zwölf in ganz Österreich.
Die Baumeister Ing. Jürgen Höller Gmbh hat alle notwendigen Nachweise und Unterlagen für das Wohnhaus in 2453 Sommerein, Schlossstraße 6 vorgelegt und damit im Juli 2011 die Passivhaus-Zertifizierung erlangt. Durchgeführt wurde die Zertifizierung von der IBO GmbH. Dieses ist das einzige in Ostösterreich akkreditierte Prüfinstitut, das berechtigt ist, das Zertifikat
„qualitätsgeprüftes Passivhaus“ nach den Richtlinien von Dr. Wolfgang Feist zu verleihen.
Das erste Plusenergie-Haus mit Strohballendämmung
Nicht genug mit all den verbrieften Qualitätswerten, die das Passivhaus- zertifizierte Haus in Sommerein aufzu-weisen hat:
Das Haus kann auch für sich in Anspruch nehmen, das erste Plusenergie-Haus mit Strohballendämmung in Österreich zu sein.
Doch ab wann darf sich ein Haus wirklich Passivhaus nennen? Wie können Bauwillige bei den Passivhaus-Anbietern die Spreu vom Weizen scheiden?
Das Passivhaus-Institut Dr. Wolfgang Feist in Darmstadt hat Richtlinien für eine Zertifizierung entwickelt. Bauherren, die sich an ein Bauunternehmen mit Passivhaus-Zertifizierung wenden, können sicher sein, dass ihr Haus wirklich den Kriterien eines Passivhauses entspricht.
Mehr als gründliche Prüfung
Damit ein Haus – nach den Zertifizierungskriterien - als Passivhaus gelten kann, muss es unter anderem einen Heizwärmebedarf von weniger als 15 KWh (je m2 pro Jahr (gemäß PHPP) sowie eine Heizlast von max. 10 W/m2 und einen Primärenergiebedarf (einschließlich Warmwasser und Haushaltsstrom) von unter 120 kWh (je m2 pro Jahr)) haben. Die Gebäudehülle muss Wärmebrücken-frei und luftdicht ausgeführt sein, so dass ein Wert von maximal 0,6 h-1 für den Gebäudedrucktest erreicht wird.
Eine Fülle von Nachweisen und Unterlagen wird den Zertifizierungswilligen abverlangt:
Planungsunterlagen zum Entwurf des Hauses, zur Konstruktion, zur Haustechnik (7 verschiedene Planunterlagen), Nachweise und technische Informationen zu den verwendeten Baumaterialien (11 verschiedene Datenblätter), ein Nachweis der luftdichten Gebäudehülle gemäß DIN EN 13829 und schließlich eine Reihe von Berechnungsunterlagen: zu den Objekt-daten, den Wärmebrücken, U-Werten bei Regelbauteilen, Fenstern u.s.f. bis hin zu den Verschattungsfaktoren, den Druck-testergebnissen der Lüftung, Energiekennwerten und verschiedenen Bedarfsberechnungen.
Insgesamt 22 einzelne Berechnungen beziehungsweise Nachweise sind für die Zertifizierung vorzulegen.
Baumeister Ing. Jürgen Höller setzt durch die Zerftifizierung wieder einmal neue Masstäbe im Passivhausbau.